Kannst du die „Trudner Linie“ auf dem Boden erkennen?

Aufgrund ihrer unterschiedlichen geologischen Eigenschaften wächst auf dem Porphyrgestein des Schwarzhorns eine vollkommen andere Vegetation, wie auf dem Dolomitgestein des Weißhorns.

Schau dich um: Im Winter mag es schwierig sein, wenn Schnee liegt, aber im Frühling oder Sommer solltest du feststellen können, dass die Vegetation um dich herum anders ist.

Am Weißhorn - zu deiner Rechten, wenn du nach Norden schaust – gibt es Kalksteinfelsen und Geröll. Der Boden ist sehr trocken: Die Vegetation besteht aus Sträuchern wie Latschenkiefer (Pinus mugo) oder die Bewimperte Alpenrose (Rhododendron hirsutum) und Pflanzen, wie die Bittere Schafgarbe oder Steinraute (Achillea clavennae L.)

Am Schwarzhorn - zu deiner Linken - ist der Boden hingegen sehr nass. Das Gebiet ist der Witterung weniger ausgesetzt und Wasser wird vom Boden zurückgehalten. Es gibt Nadelmischwälder aus Fichte, Lärche und Zirbelkiefer. Im Unterholz gibt es Sträucher wie die Rostblättrige Alpenrose (Rhododendron ferrugineum) und verschiedene Moosarten. Besonders auffallend ist diesbezüglich auch das Zweizeilige Blaugras (Oreochloa disticha), genannt auch Zweizeiliges Kopfgras, das am Schwarzhorn vorkommt, aber auf den Wiesen des Weißhorns völlig fehlt.

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