An der Waldgrenze

Trascrizione

Am 29. Oktober 2018 veränderte ein heftiger Sturm das Gesicht der Wälder in den Dolomiten. Der Klimawandel betrifft auch die Alpen: Der Zusammenhang zwischen diesem Ereignis und der anhaltenden Bedrohung durch die globale Klimaerwärmung wurde von Forschern der EURAC in Bozen, des MUSE in Trient und der Italian Society for Climate Sciencen untersucht und nachgewiesen.

Die Forstbehörde der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol schätzt, dass dabei 1,5 Millionen Kubikmeter Holz umgerissen worden sind! Diese gigantische Masse an Holz zu beseitigen und zu versuchen, die Baumstämme nicht verrotten zu lassen, war eine kolossale Herausforderung. Rund zwei Jahre später waren etwa 80% der Stämme beseitigt.

Es wurde beschlossen, den Wald hauptsächlich natürlich nachwachsen zu lassen. Die Forstgärten der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol werden zudem über eine Million neue Bäume nachpflanzen.

Die Natur erholt sich immer, aber nicht alle Bäume wachsen mit der gleichen Geschwindigkeit. Unter den Bäumen, die länger brauchen, um wieder zu wachsen, ist die Zirbelkiefer: Eine außergewöhnliche Pflanze mit einem herrlichen Duft, über die wir dir in den vertiefenden Informationen mehr erzählen.

Approfondimenti

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