Trascrizione
Um das Sperrwerk noch effizienter zu gestalten, wurden die Festungen so konzipiert, dass sie miteinander koordiniert werden konnten. Es war daher notwendig, in ständigem Kontakt mit dem Rest der Front zu bleiben und Informationen und Nachrichten zwischen den Festungen und der Nachhut auszutauschen.
Aus diesem Grund verfügte jede Festung sowohl über eine Telefonzentrale mit unterirdischen Leitungen als auch über eine optische Signalstation, die mit den anderen Posten durch das Senden und Empfangen von kodierten Lichtblitzfolgen über spezielle Lampen kommunizierte. Beachte die Löcher in den Wänden, durch die die Lichtsignale gesendet und empfangen werden konnten. Alternativ wurden farbige Leuchtraketen oder von Haubitzen abgefeuerte Leuchtspuren verwendet.
Im Mai 1916 rückte die Front im Rahmen der Frühjahrsoffensive, besser bekannt als "Maioffensive", in Richtung Asiago vor. Die österreichischen Festungen, die es über ein langes Jahr geschafft hatten, unter schweren Schäden und zahlreichen Verlusten unter ihren Garnisonen standzuhalten, waren nun nicht mehr im Zentrum des Konflikts. Später, in den 1930er und 1940er Jahren, wurden die Festungen abgerissen oder beschädigt, damit die Metallteile geborgen werden konnten. Die Spuren dieser Abbauprozesse sind noch heute sichtbar.
Wenn du den optischen Telegrafenraum verlässt, findest du auf der rechten Seite den ehemaligen Latrinenbereich. Setz die Virtual-Reality-Brille auf und tauch ein in eine ungewöhnliche Begegnung zwischen Soldaten und Offizieren am Vorabend der Maioffensive, die am 15. Mai 1916 begann, genau ein Jahr nach der ersten italienischen Bombardierung der österreichisch-ungarischen Festungen.
Auf der linken Seite befindet sich die Treppe, die dich in den ersten Stock führt, mit seinen verschiedenen Einrichtungen. Im Materiallager auf dem Flur dieser Etage findest du eine Nachbildung der Kriegsgräben und unser Videospiel "The Rude Awakening", das zwischen Werk Gschwent, Slowenien, den Schützengräben in Mazedonien und einem Flüchtlingslager in Österreich spielt.
Gehe am Ende des Ganges die Metalltreppe ins Erdgeschoss hinunter. An der Küche kannst du geradeaus weitergehen, wenn du die Ausstellung verlassen möchtest, oder links abbiegen, um zu den Kuppeln der drehbaren Kanonen und dem unterirdischen Bereich des Werkes Gschwent zu gelangen.