Trascrizione
Herzlich willkommen! Du befindest dich am Eingang zum Werk Gschwent. Hier beginnt der interaktive Rundgang, der dich mit Geschichten, audiovisuellen Inhalten und Multimedia-Installationen durch das Gebäude führt.
Beginne deinen Besuch jetzt, indem du nach links gehst. Um den Audioguide zu aktivieren, scanne die QR-Codes, die sich an den Points of Interest befinden. Wenn du die Sprache ändern möchtest, kannst du sie durch Anklicken der entsprechenden Flagge auswählen.
Das Werk Gschwent ist ein großes Festungsbauwerk auf drei Ebenen. Ein Gebäude, das den Krieg erlebt hat und das mit den Sinnen derer fühlt, sieht und hört, die es bewohnt haben. Wenn du das Gebäude betrittst, befindest du dich an der Kreuzung von zwei Gängen. Nimm den Gang zu deiner Linken, das ist der Hauptflur des Erdgeschosses.
Das Werk Gschwent wurde zwischen 1908 und 1912 von Österreich-Ungarn erbaut, um im Falle eines Krieges den Versuch einer italienischen Invasion durch das Val d'Astico zu verhindern. Aus Beton konzipiert und mit schweren Stahlträgern ausgestattet, um eventuelle Bombenangriffe zu überstehen, bestand es aus der Hauptkasematte, einem dreistöckigen Gebäude, das das neuralgische Zentrum der gesamten Anlage darstellte, und einem Batterieblock mit drei drehbaren Panzerkuppeln und vier Nahkampfanlagen, die mit Panzerschilden, Maschinengewehren und Scheinwerfern ausgestattet waren. Die verschiedenen Abschnitte wurden durch ein kompliziertes System von in den Fels gehauenen Tunneln erreicht, die auch heute noch begehbar sind.
Das Hauptgebäude war mit einer Trinkwasseranlage, einer Telefonzentrale sowie einer Elektrizitätszentrale ausgestattet. Es beherbergte auch Büros, Lagerräume, Schlafsäle, eine Küche und eine Krankenstation.
Im gleichen Zeitraum, zwischen 1908 und 1914, wurden sechs weitere österreichische Festungen gebaut, alle in vorgerückter Position nahe der Grenze, um die Invasionslinien zu blockieren und eine mögliche Offensive in Richtung Venetien zu begünstigen, aber mit dem unvermeidlichen Nachteil, ein leichtes Ziel für die italienische Artillerie und die italienischen Festungen zu sein, die im gleichen Zeitraum auf der anderen Seite der Grenze gebaut wurden.
Nach dem ersten Raum im Korridor, dem Akku-Saal, führt der Audioguide weiter in den Raum, der für die Elektrizitätszentrale bestimmt ist. Auf der rechten Seite hingegen befindet sich ein ehemaliger Lagerraum für Benzin, in dem heute verschiedene historische Objekte ausgestellt sind, die bei den jüngsten Restaurierungsarbeiten am Werk gefunden wurden.